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250929 UpHy Large Groundbreaking

OMV baut eine der größten Elektrolyseanlagen Europas für grünen Wasserstoff   

Die Jahresproduktion von 23.000 Tonnen grünen Wasserstoff leistet einen bedeutenden Beitrag zur Dekarbonisierung der industriellen Prozesse in der OMV Raffinerie Schwechat.

Mit der Grundsteinlegung für eine der größten Elektrolyseanlagen Europas für grünen Wasserstoff setzt OMV einen weiteren Meilenstein auf dem Weg zur klimaneutralen Energiezukunft. Die 140 MW Anlage in Bruck an der Leitha soll Ende 2027 in Betrieb gehen. OMV produziert damit künftig jährlich bis zu 23.000 Tonnen Wasserstoff mit erneuerbarer Energie aus Wind- und Solarenergie sowie Wasserkraft und trägt so maßgeblich zur Reduktion der CO2-Emissionen des Unternehmens bei.
 
Die neue Anlage ermöglicht die lokale Erzeugung von grünem Wasserstoff und steigert damit die Nachhaltigkeit der Produktionsprozesse sowie der Kraftstoffe- und Chemieprodukte in der OMV Raffinerie Schwechat erheblich. OMV erwartet hierdurch eine jährliche Verringerung von bis zu 150.000 Tonnen CO₂-Emissionen* – rund 10 Prozent der derzeitigen direkten, produktionsbedingten Emissionen der Raffinerie.

 

Weg in eine klimaneutrale Zukunft und für nachhaltige Mobilität

 

Alfred Stern, Vorstandsvorsitzender und CEO von OMV: „Grüner Wasserstoff ist als Produktionsmittel zur Dekarbonisierung unserer Kraftstoffproduktion ein zentraler Bestandteil unserer Strategie 2030 und ein Schlüssel zur verantwortungsvollen Transformation von OMV. Mit diesem Projekt bekräftigen wir unser langfristiges Engagement für nachhaltige Energielösungen und stärken unsere Rolle als Wegbereiter der Entwicklung und Bereitstellung von grünem Wasserstoff.“

OMV investiert einen mittleren dreistelligen Millionen Eurobetrag in die Anlage. Im Rahmen dieser Investition wird OMV eine rund 22 Kilometer lange Wasserstoffpipeline errichten, die die Elektrolyseanlage in Bruck an der Leitha direkt mit der Raffinerie in Schwechat verbindet. Die gewerberechtliche Genehmigung sowie die Baugenehmigung wurden bereits erteilt. Das Projekt wurde von der European Hydrogen Bank, der Europäischen Wasserstoffbank, positiv für eine Förderung bewertet. Vorbehaltlich der Förderzusage wird der Betriebsstart der Anlage für Ende 2027 erwartet.
 
Mit dem Projekt unterstreicht OMV die Vorreiterposition in der grünen Wasserstofferzeugung im Raffineriebereich innerhalb Europas. In Österreich betreibt das Unternehmen bereits einen 10 MW Elektrolyseur. Die geplante Großanlage in Bruck an der Leitha mit 140 MW wird die größte ihrer Art in Österreich, in Südosteuropa und unter den fünf größten Europas sein.

Starke Partnerschaften treiben Fortschritt voran


OMV setzt bei der Umsetzung auf bewährte Partner: Siemens Energy bringt umfassende Expertise in der Elektrolysetechnologie sowie im Anlagenbau ein, während STRABAG für die Bauausführung verantwortlich ist. Der Anlagenbau erfolgt im Rahmen eines EPC-Vertrags (Engineering, Procurement, Construction). OMV hat hierfür ein Konsortium unter der Leitung von Siemens Energy beauftragt, das die vollständige Planung, Beschaffung und Errichtung der Anlage übernimmt. Siemens Energy verantwortet die übergeordnete Anlagenplanung und liefert und implementiert zentrale Komponenten wie Elektrolyse-Stacks, Transformatoren, Gleichrichter und Verdichter, mit denen Wasser mithilfe erneuerbarer Energie in Wasserstoff und Sauerstoff aufgespalten wird.

 

* Basierend auf internen Berechnungen von OMV