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  Heimische Tankstellenmargen bilden europäisches Schlusslicht

In nur wenigen Ländern Europas
FVMI_Autobahnliegen die Ertragsmöglichkeiten beim Kraftstoffverkauf unter jenen Österreichs. Das zeigt eine im Februar im deutschen Energie Informationsdienst veröffentlichte Erhebung der Brutto-Tankstellenmargen von Wood Mackenzie für das Jahr 2019.

Bei Eurosuper rangiert Österreich mit Brutto-Margen von 11,68 Cent pro Liter weiterhin auf Platz 15 von 16, bei Diesel mit 11,40 Cent pro Liter auf Rang 13. Laut Wood Mackenzie sind die Brutto-Tankstellenmargen bei Eurosuper lediglich in Großbritannien (10,75 Cent) geringer. Bei Diesel liegen die Margen nur in Frankreich (9,66 Cent), Großbritannien (10,61 Cent) und Deutschland (10,97 Cent) unter jenen von Österreich. Die jeweils erstplatzierten Länder können sich im Vergleich über fast dreimal so hohe Bruttomargen freuen: Norwegen bei Eurosuper mit 28,84 Cent und die Schweiz bei Diesel mit 30,10 Cent.

Die Brutto-Tankstellenmargen dürfen keinesfalls mit dem Gewinn verwechselt werden. Der Betrag ist noch um Kosten, die für Transport, Investitionen, Betrieb, Instandhaltung und Pächterprovisionen anfallen, zu bereinigen. Auf das Jahr gerechnet bleibt den Mineralölunternehmen bei ihrem Tankstellengeschäft Beträge zwischen 0,5 bis 1 Cent pro verkauftem Liter Kraftstoff übrig.