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  Unterschiedliche Antriebsformen mit unterschiedlichen Stärken

Eine Studie des deutschen FVMI_E-MobilitaetFraunhofer Instituts für Solare Energiesysteme (ISE) im Auftrag der H2 Mobility GmbH hat gezeigt, dass Batteriefahrzeuge nur mit einer Reichweite bis 250 Kilometer klimafreundlicher sind als Wasserstofffahrzeuge.

Entscheidend ist bei dem Vergleich, dass E-Autos durch die Produktion der Batterie ein wesentlich größeres CO2-Päckchen zu tragen haben. Darum schneiden Batteriefahrzeuge mit großem Akku schlechter ab.

Die Studie zeigt einmal mehr, dass sich unterschiedliche Antriebsformen ideal ergänzen können und es daher eine Akzeptanz aller verfügbaren Energieträger benötigt. So senken beispielsweise Fahrzeuge mit mittleren bis kleinen Batterien (< 50 kWh) und Reichweiten bis 250 Kilometer die Emissionen im Verkehr, während Brennstoffzellenfahrzeuge mit Wasserstoff für höhere Reichweiten aus Sicht des Klimaschutzes zunehmende Vorteile vorweisen.

Als Vergleichsfahrzeuge dienten ein Fuel Cell mit 95 kW und 5,6 kg H2-Tank (Reichweite 500 km), ein Diesel mit 5,9 l/100 km Verbrauch und 1.750 kg Gewicht sowie zwei Batteriefahrzeuge mit 60 und 90 kWh Akku (19,5 und 20,4 kWh/100 km Verbrauch). Die Werte wurden darüber hinaus mit den Werten dieselgetriebener Pkw verglichen, jeweils im besten, schlechtesten und Standard-Fall.

Die Untersuchung berücksichtigte die erzeugten Treibhausgas-Emissionen bei Herstellung, Betrieb und Entsorgung von Batterie- und Brennstoffzellenfahrzeugen mit Reichweiten ab 300 Kilometer – jeweils für die Zeiträume 2020-2030 und 2030-2040.

Detaillierte Ergebnisse finden Sie hier.